Netzwerk Neue Nachbarn Burtscheid – Über uns…

Netzwerk Neue Nachbarn Burtscheid

Das Netzwerk Neue Nachbarn („NNN“) wurde im Herbst 2015 von der Katholischen Kirchengemeinde St. Gregor von Burtscheid, den Evangelischen Kirchengemeinden Aachen-Süd, der Christlichen Gemeinde am Michaelsberg sowie der Christusgemeinde aus der Viktoriaallee gegründet. Für die Tätigkeit im Netzwerk spielt Konfessionszugehörigkeit oder Religiosität keine Rolle: Jede und jeder ist willkommen.

Inzwischen unterstützen mehr als 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die Menschen, die in Burtscheid ein neues Zuhause gefunden haben: Sie machen Freizeit- und Sportangebote, bieten Hilfe beim Spracherwerb, Kinderbetreuung und Vieles mehr. Das Netzwerk Neue Nachbarn („NNN“) koordiniert dabei Anfragen und Angebote, hält Kontakt zu den Einrichtungen, in denen unsere neuen Nachbarn untergebracht sind, und bietet den ehrenamtlich Tätigen Unterstützung in allen Fragen rund um ihr Engagement.

Die wichtigsten Grundlagen  für unsere Arbeit sind in der „Ehrenamtler-Vereinbarung“ zusammengefasst (siehe unten, PDF-Datei zum Herunterladen).

2016_Vereinbarung Ehrenamtler

Organisationsstruktur

Derzeit gibt es in Burtscheid 5„Standorte“, in denen Flüchtlinge wohnen und wo das NNN tätig ist. Für jeden Standort gibt es sogenannte Standortkoordinatoren, die die unterschiedlichen Situationen und Bedürfnisse vor Ort im Blick haben. Sie sind auch Ansprechpartner für die Ehrenamtler vor Ort.

Im Koordinatorenkreis werden alle Aufgaben gebündelt. Er trifft sich regelmäßig und besteht aus:

  • den jeweiligen Standortkoordinatoren
  • den Leitungen der beteiligten Kirchengemeinden
  • den Fach-Koordinatoren (z.B. für Sport, Sprache, Kinderbetreuung etc.)
  • und einigen zusätzlichen Unterstützern (z.B. Moderatoren, Paten)

Die 5 Standorte umfassen 4 öffentliche Flüchtlingsunterkünfte und 1 weitere betreute Unterkunft in Wohnungen. Außerdem gibt es Patenschaften für minderjährige Jugendliche.

Darüber hinaus werden zahlreiche Angebote im ehemaligen Standort GHS Drimborn aktiv gepflegt. Kontakt: Martin Obrikat, Martin.Obrikat(at)ekir.de

DETAILLIERTE INFOS zu den Standorten: Siehe „Ansprechpartner“!

Café international

Herzliche Einladung zum Brander „Café international“

Am Sonntag 08. Mai 2016

ab 13.00 Uhr

in der Martin-Luther-Kirche, Hermann-Löns-Straße 31

Wir treffen uns –

zum Wiedersehen, Kennenlernen, gemeinsam Kuchen und Brot Essen, Kaffee oder Tee Trinken, Reden, Zuhören und mehr:

Das „Café international“ soll ab jetzt jeden zweiten Sonntag im Monat angeboten werden und will Flüchtlinge und ihre Aachener Nachbarn zusammenbringen. So richtet es sich an beide: Menschen, die als Flüchtlinge nach Brand gekommen sind und die inzwischen als Nachbarn bei uns wohnen – und die „alteingesessenen“ wie auch zugezogenen Brander. Auch Mitarbeitende und Bewohner der „Kinder- und Jugendhilfe Brand“ sind als Einladende und Eingeladene mit einbezogen, da in ihrer Einrichtung ebenfalls minderjährige unbegleitete Flüchtlinge leben.

Wir freuen uns darauf!

Das Vorbereitungsteam „Café international“

Hilfe beim Deutsch-Lernen gesucht!

Das Netzwerk Neue Nachbarn sucht für die Flüchtlingsunterkunft Kalverbenden ehrenamtlich Tätige, die bereit sind, den Sprachunterricht am Laptop mit Hilfe des zugehörigen Arbeitshefts zu betreuen. Helferinnen und Helfer werden vorwiegend für die Nachmittags- oder Abendstunden gesucht. Wer helfen möchte, melde sich bitte per Mail bei Monika Meimberg oder Monika Lehmann. Frau Meimberg wird sich dann mit den Betreffenden in Verbindung setzen!

Willkommen Burtscheid!

Abtei Burtscheid, Torbau. Foto: Marc Heckert

Abtei Burtscheid, Torbau. Foto: Marc Heckert

Auf Aachenschafftdas tut sich was: Das Netzwerk Neue Nachbarn (NNN) aus Burtscheid nutzt jetzt auch diese Seite. Die Flüchtlingshilfe der Pfarre St. Gregor von Burtscheid, der Evangelischen Gemeinde Aachen und der Christusgemeinde e.V. unterstützt Geflüchtete in diesem Aachener Stadtteil.

Auf dieser Seite werden ab jetzt die Helfer und Organisatoren über ihre Arbeit berichten und aktuelle Informationen zur Flüchtlingsarbeit im Aachener Süden bereitstellen. Aachenschafftdas ist als offenes Portal so angelegt, dass jeder Helfer und Aktive als Autor über die Flüchtlingsarbeit berichten kann. Neue Autoren sind stets gern gesehen.

Kontakt über:
NETZWERK NEUE NACHBARN
c/o Katholische Kirchengemeinde St. Gregor von Burtscheid, Michaelsbergstr. 6, 52066 Aachen
E-Mail:     neue-Nachbarn@st-gregor-von-burtscheid.de
oder
NETZWERK NEUE NACHBARN
c/o Evangelische Kirchengemeinde Aachen,
Pfarrer Redmer Studemund, Louis-Beißel-Str. 6, 52066 Aachen
E-Mail:     neue-nachbarn@evangelisch-in-aachen.de

Herzlich willkommen, Burtscheid!

Paten gesucht!

Gesucht wird zum einen eine Familie, die einen 16-jährigen afghanischen Waisenjungen bei sich aufnehmen würde. Er wünscht sich nichts sehnlicher als eine Ersatzfamilie.

Zum Anderen geht es um Paten für weitere unbegleitete minderjährige Geflüchtete, die auch über das 18. Lebensjahr hinaus betreut werden können.
Falls jemand Interesse hat, bitte hier unter der Kommentarfunktion melden, ich leite es dann weiter!

Danke!

Trommeln, Taboulé und Tanz: Das große Helferfest

Afghanische Trommeln, syrische Stand-Up-Comedy, arabische Leckerbissen, moderne Soulmusik, Evergreens auf der Zieharmonika und dazu Öcher Stimmungslieder: Das Programm des Festabends für die freiwilligen Flüchtlingshelfer aus Brand und Forst im Saalbau Rothe Erde konnte sich in Sachen Vielfalt durchaus mit den Aufgaben messen, die wir Integrationshelfer in den vergangenen Monaten zu bewältigen hatten.

Klicken Sie das erste Bild an und bewegen Sie sich mit den Pfeil-Tasten durch die Galerie!

Wie sehr die Stadt in der zeitweise turbulenten zweiten Hälfte des vergangenen Jahres auf die Hilfe der mehreren Tausend Freiwilligen angewiesen war, hob Oberbürgermeister Marcel Philipp hervor. Es war eine Arbeit mit vielen Gesichtern: Sie begann von der täglichen Essensausgabe in der Turnhalle der Gesamtschule Brand und der Theodor-Körner-Kaserne, reichte über Sprachkurse und Hilfe bei der Eingewöhnung in den deutschen Alltag und endete in einem breiten Angebot an integrativen Aktionen, etwa Besuche für Kinder im Aachener Tierpark und freiwilligen Arbeitseinsätzen von Flüchtlingen auf einem Bauernhof in Vetschau. Fast 500 Bürger hatten sich alleine in Brand und Forst beteiligt, dazu ungezählte Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden und Gruppen aller Art.

Marcel Philipp dankte den rund 200 in der „Kappertz-Hölle“ erschienen Gästen für ihr unermüdliches Engagement. „Sie haben erlebt, wie bereichernd es ist, Menschen aus anderen Kulturen zu begegnen und ihnen zu helfen.“ Für die bevorstehende Integrationsarbeit, bei der es kaum ohne unvermeidliche Reibung abgehen werde, versprach er den Freiwilligen die Unterstützung und Gesprächsbereitschaft der Stadt: „Kommen Sie auf uns zu, meine Tür steht immer offen.“

Das Helferfest würdigte die ehrenamtliche Arbeit in den Notunterkünften und Übergangswohnheimen in Brand und Forst. Zahlreiche Sponsoren und Förderer hatten die Veranstaltung möglich gemacht, so etwa Peter Kappertz, der den Saal bereitstellte und Peter Jumpertz, der den künstlerischen Teil organisierte und selbst am Schluss als DJ für Tanzstimmung sorgte. Unterstützung kam auch in Form eines Schecks über 1000 Euro von der Theatergruppe der Martin-Luther-Kirche Brand, die die Einnahmen ihrer Aufführungen des Stücks „Das Festkomitee“ der Flüchtlingsarbeit spendete.

Im bunten Teil des Abends bekam das Publikum dann eine Kostprobe dessen geboten, was die neuen Nachbarn zum gesellschaftlichen Leben beisteuern können – kulturell wie kulinarisch. Da war etwa der junge Trommler Javid Tajik aus Afghanistan, der den Saal mit den exotischen Klängen seiner beiden Tabla-Trommeln füllte. Oder das üppige Buffet mit Fatusch-Salat, Taboulé und Hummus-Kichererbsenbrei der aus Syrien stammenden Cousins Mohammad Ejjo und Mohamad Ejo (deren unterschiedliche Namensschreibweise auf deutsche Einwanderungsbürokratie zurückgeht).

Hamid Ejo, ein weiteres Mitglied der Familie und als Rotkreuz-Mitarbeiter in den Unterkünften tätig, amüsierte seine Zuhörer mit Stand-Up-Comedy aus der Perspektive eines Neubürgers. Ernster war das auf Persisch vorgetragene Gedicht der jungen Afghanin Assady Maliha über den Schmerz, den das Verlassen der Heimat mit sich bringt.

Im weiteren Programm ging es dann ebenso abwechslungsreich weiter: Das Duo Ariane Baur und Moritz Schippers präsentierte Jazz, Soul und Pop. Auf eine Reise durch die Welt der Musik nahm HeJoe Schenkelberg die Zuhörer mit seinem Akkordeon. Und die in der Karnevalsszene bekannten „De Pöngche“ – Ulrich Havermann und Dirk Chauvistré – sorgten für heimatliche Klänge „met Hazz än Jesangk“. Mit Herz, so hoffen wir, wird die Integrationsarbeit der Aachener Freiwilligen auch in den nächsten Monaten weitergehen.

Bleiben Sie bitte am Ball und melden Sie sich über unser Formular für weitere Arbeiten an – die große Aufgabe Integration geht uns alle an! Viele Ansätze und Anregungen für unsere kommende Arbeit finden Sie in unserem Integrationskonzept Flüchtlinge in Brand und Forst, das Sie als PDF herunterladen können.

Danke – und: Weiter so!

einladung

Liebe Flüchtlingshelfer in Brand und Forst, bitte merken Sie sich den Samstag, 5. März! An diesem Abend wollen wir uns allen selbst ein „Danke“ sagen. Und gemeinsam Feiern.

Eingeladen ist jeder, der sich an der Betreuung unserer Gäste in Brand und Forst beteiligt hat. Oberbürgermeister Marcel Philipp wird Sie offiziell begrüßen und einen Ausblick über die zukünftige Situation der Flüchtlingshilfe in unseren beiden Stadtteilen geben.

Für das Unterhaltungsprogramm sorgen bekannte lokale Künstler wie das Öcher Gesangsduo „De Poenchere“, die Soulsängerin Julita Elmas, Akkordeonspieler Hejo Schenkelberg und weitere Überraschungsgäste. DJ Peter Jumpertz will dann dafür sorgen, dass fleißig das Tanzbein geschwungen wird.

Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Für’s Essen sorgen wir, die Getränke bezahlt bitte jeder selbst.

Wenn Sie noch keine persönliche Einladung für sich und Ihren Partner bekommen haben, sprechen Sie bitte Ihren Kontakt beim Ökumenischen Lenkungskreis Flüchtlinge in Brand und Forst an. In der Einladung finden Sie alle weiteren Angaben, auch zum Veranstaltungsort. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend!

So können Sie mitmachen

Unsere Arbeit verändert sich gerade. Nachdem die Flüchtlinge aus der Turnhalle Brand ausgezogen sind, engagieren sich unsere Helfer im Moment vor allem für die Bewohner des Übergangswohnheimes in der Körner-Kaserne in Forst. Dort entsteht auch eine neue Erstaufnahmeeinrichtung. Ein weiteres Übergangswohnheim wird derzeit in der Debyestraße zwischen Brand und Eilendorf eingerichtet. Die Menschen dort werden unsere Hilfe brauchen. Ein wichtiges neues Feld werden Patenschaften für die bereits in Brand lebenden Flüchtlingsfamilien, also Unterstützung beim Einleben in unsere Gesellschaft und unseren Alltag.

Wir freuen uns, wenn Du/Sie mitmachen, um unsere neuen Nachbarn in unseren Stadtteil zu integrieren! Es gibt viele Betätigungsfelder:

– Freizeitangebote,
– Sprachunterricht,
– gesellschaftliche Arbeit,
– Stadtteilerkundungen,
– Kinderbetreuung,
– Patenschaften,
– Wohnungssuche,
– Kleinstgarten,
– medizinische Betreuung,
– Unterstützung bei Rechtsfragen,
– und, und, und…

Auf unserem großen Helferfest am Samstag, 5. März (mehr Infos hier) wollen wir dazu weitere Informationen geben. Wer sich einbringen möchte, kann sich hier unser Integrationskonzept Flüchtlinge in Brand und Forst herunterladen, in dem sich viele Ansätze und Anregungen für unsere kommende Arbeit finden.

Wir sehen uns am Samstag!

Der Anfang einer Patenschaft

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Meist erfahren wir eher durch Zufall, dass in Brand neue Flüchtlinge eine Wohnung bekommen haben. Auf der einen Seite ist es natürlich gut, dass die Menschen aus den großen Unterkünften rauskommen und endlich wieder eine Privatsphäre haben. Auf der anderen Seite fehlt ihnen dann aber das soziale Umfeld und ohne ausreichende Sprachkenntnisse wird schnell die Einsamkeit zu einem großen Problem. Und so kann, wenn kein Werkzeug vorhanden ist, auch eine gelockerte Schraube an der Waschmaschinentür zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Man bräuchte hier einen Bekannten, dem die Technik vertaut ist.

Sobald aber der erste Kontakt zur Bevölkerung hergestellt ist, ist schnell jemand mit einem Schraubenzieher und zehn Minuten Geduld gefunden. Und im Nu läuft die Waschmaschine wieder.

Patenschaften sind oft nicht mit viel Aufwand verbunden. Wir freuen uns, wenn Sie etwas Zeit und Interesse mitbringen. Gerne helfen wir bei der Vermittlung für eventuelle spätere Patenschaften.

Für den ÖLF

G. Hermens

Fachabend der KatHO: Selbstermächtigung von Flüchtlingen

An dem Abend wird der Frage nachgegangen: Was erschwert die aktive Teilhabe von Geflüchteten? Wie kann ihre Partizipation und Selbstorganisation gestärkt werden?

Do. 07.04.2016 von 17:00 h bis 20:00 in der Katholischen Hochschule NRW, Robert-Schuman-Straße 25
Anmeldung unter: anke.schorn@bistum-aachen.de

Anmeldeschluss 31.03.2016

„hêvî“-Treffen

Für Kurzentschlossene hier ein Veranstaltungstipp: Im Café und Bar Zuhause findet am Montag, 15. Februar, die mittlerweile dritte „hêvî für Flüchtlinge“-Veranstaltung statt.

Bei diesem Treffen („hêvî“ heißt Hoffnung) geht es laut Ankündigung darum, neue Kulturen zu entdecken, Flüchtlinge kennenzulernen, beim Deutschlernen zu helfen und gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen. Der Bildungs- und Integrationsverein hêvî geht auf das Jahr 2009 zurück und wurde Anfang 2012 als eines von drei Aachener Projekten mit dem Prädikat „Familienfreundlich“ der Stadt Aachen ausgezeichnet.

Zitat von der Vereinshomepage (www.hevi-hoffnung.de):

Der Verein hêvî e.V. wurde von Studenten und Schülern zum Leben erweckt. hêvî setzt sich dafür ein, dass alle Kinder die gleichen Chancen zur freien Entfaltung innerhalb der Gesellschaft haben, unabhängig von ihrem sozialen oder kulturellen Hintergrund. hêvî unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung, und fördert die Integration.

Los geht es im „Zuhause“ in der Sandkaulstraße 109 ab 18 Uhr.

Infoveranstaltung über Syrien und Libanon

Youssef K. ist Mitglied der Asylgruppe Aachen von Amnesty International und in der Aachener Save-me-Kampagne aktiv (www.save-me-aachen.de). Erst kürzlich hat er bei einem Besuch seiner Familie, die im Libanon lebt, syrische Flüchtlinge getroffen und diese interviewt.

Kein Land hat im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl so viele syrische Flüchtlinge aufgenommen wie der Libanon. Viele von ihnen leben unter schwierigen Bedingungen. Davon wird Youssef Karaki am Freitag, dem 12. Februar 2016 im Rahmen der Wollsammelaktion „Stricken gegen die Kälte“, von 10.00 bis 17.00 Uhr in der City-Kirche gerne berichten. Es werden Fotos von seiner Reise gezeigt und Amnesty international informiert unter dem Titel „Warten auf Zukunft“ über die Situation von Flüchtlingen in Syriens Nachbarstaaten.